Helden in der Stadt

10 Mrz 2016 / By  / IN Orte, Über mich / gallery

“Wir suchen solche Biografien. Leute, die es wagen ihren Traum umzusetzen”, meint Michael. “Noch nie waren die Möglichkeiten größer als heutzutage!”. Michael ist Geschäftsführer bei “Hero Society“. Gemeinsam mit seinem Partner Marcel beschäftigt er sich mit der Ausschöpfung von Potenzialen und den eigenen Stärken. Leidenschaft. Herz. Verwirklichung und glücklich sein. Und so kommt es, dass sich das eigentlich durchgeplante Business-Shooting in eine andere Richtung bewegt. Ich merke schnell, dass die beiden für ihre Sache mehr als brennen. Und das steckt an. Die Shootingzeit ist viel zu kurz, da wir zwischendurch immer wieder philosophieren und die Jungs mich mehr in ihre Welt eintauchen lassen. Authentisch mit einer Portion Witz und Selbstironie. Ich stelle fest, dass die beiden eine herrliche Symbiose bilden. Einer ist Kopfmensch. Einer ist Bauchmensch. Freunde sind sie auch noch. Von Minute zu Minute entwickeln wir einen herrlichen Drive miteinander.

Das Fotografieren hätte noch Stunden gehen können. Nach knapp 3 Stunden sind wir fertig und freuen uns über uns selbst. Das darf vor dem Wochenende ruhig auch mal sein. Und wie das immer mit inspirierenden Menschen ist, gehe ich da nicht ohne ein paar kleine Nachdenker zurück ins Atelier. Die Jungs beschäftigen sich mit einem, wie ich finde, ganz entscheidendem Thema. Wie komme ich aus der Knete? Wie entfache ich immer wieder das Feuer? Und, wenn ich das geschafft habe, was mache ich mit der lodernden Flamme? Wie kriege ich die PS auf die Straße? In meiner Grübelei merke ich, dass ich mir darüber noch nie so richtige Gedanken gemacht habe. Ich stelle mir Fragen, was passiert wäre, wenn ich mich mit den Jungs vor 2 oder 3 Jahren schon getroffen hätte? Sicherlich ist es mühselig, das jetzt zu Ende zu denken. Es gibt ab und zu solche Tage, an denen man völlig im Tunnel ist und sich dann hinterher wundert, warum das Ergebnis nicht ganz so perfekt ist, wie man es eigentlich erwartet hat. Da hilft der Blick vielleicht manchmal schon. Ich habe heute zu meiner Flamingokatze gesagt, dass ich mich gern mal mit mir selbst unterhalten wollen würde. Was im ersten Moment völlig dumm klingt, ist eigentlich kein so blöder Gedanke. Nur wie setze ich das um? Sehen Sie die Auflösung in der nächsten Folge von “Der Hutmann grübelt!“. Spätestens wenn ich mir dann selbst gegenüber sitze, weiß ich mehr. Zwinkersmiley.

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